Das GDK und die “Nebelsuppe” KTZ – Kärnten
Im Berufungsverfahren wurde dem Umweltsenat in Wien ein weiteres meteorologisches Gutachten eines europäischen Experten vorgelegt.
Klagenfurt Im Berufungsverfahren betreffend das GDK hat Rechtsanwalt Wolfgang List ein weiteres meteorologisches Gutachten beim
Umweltsenat eingebracht. Der europaweit renommierte Meteorologe Univ.-Prof. Dr. Stefan Emeis bestätigt darin die Richtigkeit des Gutachtens von Univ.-Prof. Dr. Georg Mayr. Wie berichtet hat Mayr bei Inbetriebnahme des in Klagenfurt-Ost geplanten Gas-Dampf-Kraftwerkes rund 25 zusätzliche Nebeltage prognostiziert. “Dies hat eine massive Relevanz in Bezug auf die Umweltverträglichkeit des Projektes”, betont List. Doch die Behörde habe in ihrer Entscheidung das Gutachten von Prof. Mayr ignoriert und stattdessen ihre Entscheidung dem Betreibervorbringen zugrunde gelegt.
Im Gutachten von Emeis wird jedoch das wissenschaftliche Vorgehen und die Expertise von Prof. Mayr ausgesprochen gewürdigt. Dezidiert erklärt Emeis auch, dass das andere herangezogene Modell (ADSM) für das geplante GDK im Klagenfurter Becken “nicht geeignet ist”, weil es weder die Bildung von Nebel, Hochnebel, Wolken oder Niederschlag berechnen kann.
Übrigens, laut Wetterdienststelle hat es heuer im Klagenfurter Becken von bisher 18 Jänner-Tagen bereits 16 Nebeltage geben. Im Rekordjahr 1999 waren es 27 Nebeltage!
Abgelegt unter: Presse am Dienstag, 18. Januar 2011, 23:12 Uhr | Trackback-URL: http://kraftwerk.the-webring.at/2011/01/das-gdk-und-die-nebelsuppe-ktz-karnten/trackback/
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